2019 – meine Vorsätze

Die ganze Familie steht draußen auf der Straße. Alle haben ein Sektglas in der Hand, auch wenn es bei dem ein oder anderen mit Orangensaft befüllt ist. Voller Erwartungen auf das neue Jahr stehen wir zusammen und unterhalten uns über frühere Ereignisse und die vergangene Zeit. Endlich ist es so weit.
5 4 3 2 1 HAPPY NEW YEAR! Alle fallen sich in die Arme und habe ein strahlendes Lächeln auf den Lippen. 2019 ist da. 365 neue Chancen und Möglichkeiten seine Träume und Ziele zu verfolgen.

Jedes Jahr zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester, gibt es eine Spanne an Tagen in denen ich mir besonders viele Gedanken über mein Leben und das, was ich erreichen möchte, mache. Auch in 2018 war das wieder der Fall und ich bin zu einigen Punkten gekommen, die ich im neuen Jahr verändern möchte.

 Öfter Ängste überwinden

Manchmal oder auch öfter lasse ich mich von Gedanken in meinem Kopf einschränken, tue Dinge nicht, weil ich Angst vor ihnen habe. Aber wieso? Eigentlich sind sie ja nicht real und meistens nur Hirngespinste, die jeder Mensch hat. Deswegen ist mein erster und wichtigster Vorsatz, dass ich mich nicht mehr von meiner Angst vor den unterschiedlichsten Dingen leiten lassen möchte und öfter einfach über meinen Schatten springen will. Das werde ich auch tun müssen, da mir in 2019 eine längere Reise bevorsteht auf dich ich mich unglaublich freue, die aber auch mit einem langen Flug verbunden ist. Zuerst war das ein Kriterium das Angebot abzulehnen, aber jetzt werde ich wohl meine Flugangst überwinden müssen.

Vegetarisch leben beziehungsweise nur noch sehr selten Fleisch essen

In den vergangenen Jahren hatte ich oft schon die Idee ganz und gar auf Fleisch zu verzichten, jedoch nie wirklich den Ansporn das auch durch zu ziehen. Jetzt habe ich mich entschieden und möchte nicht mehr zurück. 2019 wird ein Fleischloses oder zumindest ein Jahr, in dem ich kaum mehr Fleisch essen möchte. Einerseits hat das mit einer Dokumentation zutun, die ich kurz nach Weihnachten auf Youtube entdeckt und mitten in der Nacht angeschaut habe. Sie hat noch einmal sachlich die unterschiedlichen Faktoren wie die Umwelt oder Gesundheit des Menschen erläutert und war ziemlich überzeugend. Andererseits liegt es aber auch an meinem Umfeld und beispielsweise an meiner besten Freundin die schon seit einigen Jahren auf Fleisch verzichtet und mich damit zu einem besseren Menschen macht. Wenn die Zeit fortgeschrittener ist, dann schaffe ich es vielleicht auch die Ausnahmen weg zu lassen und vollkommen vegetarisch zu leben.

Teilweise auf Süßigkeiten verzichten

Vom einen Punkt über Fleisch kommen wir nun zum nächsten, der sich auf mein Essverhalten bezieht. Vor allem vor Weihnachten habe ich durch eine stressige Phase in der Schule viele Süßigkeiten gegessen um „den Stress weg zu futtern“. Auch in Phasen davor war dies schon der Fall und hat sich sehr stark auf meine Haut ausgewirkt, die vor Unreinheiten und Pickeln nur so strotzte. Außerdem ist das nicht wirklich der Sinn hinter der ganzen Sache. Normalerweise sind Süßigkeiten für mich da, um sie zu genießen und den zuckrigen Geschmack von Schokolade in meinem Mund zu bekommen. Das Gefühl von Genuss ging verloren. Deshalb habe ich zum Anfang des Jahres eine Challenge mit meinem Bruder, keine Süßigkeiten bis Ende Februar zu essen, bis jetzt klappt das ganz gut. Natürlich möchte ich auch nach diesem Zeitraum meinen Süßigkeitenkonsum deutlich regulieren.

Ausmisten + nicht mehr so viel Fast Fashion kaufen

Wir alle kennen es. Eigentlich haben wir keine Zeit, laufen aber an einem H&M vorbei um „nur mal schnell zu gucken was es neues gibt“. Ehe man sich versieht, sind mehr als eine Stunde vergangen, man hat etliche Hosen und Oberteile anprobiert und steht mit einigen Pullovern und Jeans an der Kasse, die man vielleicht in Wirklichkeit doch nicht braucht. Auch ich kenne dieses Szenario und mein Schrank sieht dementsprechend aus. Meine Hosen stapeln sich bis zur Decke und eigentlich ziehe ich nur drei von ihnen regelmäßig an. Ich konsumiere zu viel Kleidung und blicke in meinem Haufen von Stofffetzen gar nicht mehr durch. Außerdem sind Läden wie den oben genannten oder andere gängige Kleidungsketten gar nicht gut für Mensch und Umwelt. Deshalb ist auch einer meiner Vorsätze zuerst meine Kleiderschrank auszumisten und dann meinen Fast Fashion Konsum deutlich runter zu schrauben und öfter Flohmärkte oder Second-Hand Shops zu besuchen.

Bildschirmzeit regulieren

Plötzlich bekomme ich eine Nachricht auf mein Handy. “ Ihre Wochenbildschirmzeit für die vergangenen sieben Tage ist nun verfügbar. Durchschnittlich beträgt sie 10 Stunden und 23 Minuten“. Die Welt um mich wird leiser, mein Atem geht schneller und ich höre nur noch mein Herz klopfen: Bum bum bum. Dann kippe ich um.

Natürlich war das eine sehr große Übertreibung, aber auch bei der Hälfte der Stundenzahl kippe ich manchmal fast aus dem Latschen. Eigentlich habe ich doch eh nur wenig am Handy gehangen, oder nicht? scheinbar sind es trotzdem noch zu viele Stunden und Minuten mit denen ich meine Zeit mit dem Tippen auf einen Bildschirm verbringe. Aber auch damit soll in 2019 Schluss sein, dann ich bin es leid meine Zeit zu vertrödeln und am Handy zu prokrastinieren. Für 2019 habe ich mir vorgenommen nur noch maximal drei Stunden am Tag mit meinem Smartphone zu verbringen.

Was haltet ihr von Vorsätzen und was habt ihr euch vorgenommen? Vielleicht möchtet ihr sie ja mit mir teilen und in die Kommentare schreiben 🙂

Liebst, Marie ❤

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2 Gedanken zu “2019 – meine Vorsätze

  1. Ich habe mir keine Vorsätze gemacht sondern eher Ziele gesteckt, aber das mit dem Vegetarisch leben, das praktiziere ich jetzt auch 🙂 Ich kaufe nur noch 1x die Woche Fleisch, meist für den Sonntag und dann auch Bio 🙂 Das kann man sich dann mal leisten, wenn man sonst an Wurst und anderem Fleisch spart 🙂
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

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