Typisch Blogger(in) #3 – die schwere Kindheit und viele Freunde

HEY!

Ich habe letztens einmal meine Statistik gecheckt, welche Beiträge denn insgesamt die meisten Klicks haben, am beliebtesten sind und, wer hätte es gedacht, Rezensionen gehören nicht dazu. Ihr lest viel lieber meine Lifestyle-Posts in denen ich meine Gedanken nieder schreibe, Tipps gebe oder meine Kolumnen wie diese hier.
Die aller Liebste ist allerdings „Typisch Blogger(in) #1„, natürlich nach meiner Start- und Aboutseite (die habe ich übrigens vor ein paar Wochen erneuert :)).

Ich habe zu dieser Reihe auch schon einen zweiten Post geschrieben und dachte mir es ist Zeit für weitere Bloggerklischees die sich so ’normale‘ Menschen ausmalen und ich entweder bestätige oder ganz abtue. Heute habe ich mir mal ein ganz spezielles Thema in diesem Bereich ausgesucht, die Entwicklung von Freundschaften und der Kindheit.


Man schaue sich nur ein zwei „Draw my life“ Videos von sehr populären Youtubern oder Bloggern an, was ja eigentlich das gleiche ist. Spätestens in der Grundschule oder auf dem Gymnasium werden alle gemobbt, die Eltern trennen sich, sie haben schlechte Noten, zu wenig Geld oder es passiert einfach etwas schlimmes was man nicht vorhersehen kann. Auf YouTube sieht man das sehr oft, aber wie ist es denn im echten Leben? Es kann doch nicht sein, das alle Schreiber Deutschlands eine schwere Kindheit hatten/haben.

Man nehme sich mich als Beispiel: Kindergarten war alles toll, ich hatte Freunde mit denen ich abgehangen habe und im Sandkasten gespielt hab, alles gut. Auch in der Grundschule, auf die ich ohne irgendwelche Freunde gekommen bin, weil die alle auf andere Schulen mussten, habe ich ganz viele nette Mädchen und Jungs kennen gelernt. Ich habe mich mit allen super verstanden und von Mobbing hat man gar nichts sehen können.

Am Anfang des Gymnasiums war alles supi und dann, großes Entsetzen, ich habe mit dem Bloggen angefangen! Diese Nachricht hat schnell die Runde gemacht und es haben mich viele belächelt, früher konnte ich damit noch nicht ganz so gut umgehen, aber mittlerweile bemitleide ich diese Personen, da sie sich durch meine Erniedrigung selbst hoch pushen mussten. Mal ehrlich mir geht es so am A*sch vorbei wenn ich mitbekommen das jemand etwas über mich hinter meinem Rücken sagt was dann 1. meistens nicht der Wahrheit entspricht und 2. einfach total überspitzt ist. Ich frage mich nur warum die Leute nicht den Mumm haben mir das ins Gesicht zu sagen was sie über mich denken…

In meinem Leben war das eine kurze Phase von einem halben, bis ganzem Jahr. Trotzdem hatte ich meine Freunde die immer hinter mir standen. Ich kann nicht sagen das mich diese Zeit geprägt oder verändert hat, weil ja genau das ist, was die Leute erreichen wollen. Sie wollen das du dich ihnen anpasst, das du dich klein fühlst. Ich habe dadurch eher noch mehr Selbstbewusstsein gezogen, was ja bekanntlich nie schlecht ist.

Was ich mit dem ganzen Text sagen möchte? Klar, wenn man beginnt zu schreiben, oder sich vor die Kamera setzt dann werden die Leute über einen reden, weil das eben nicht jeder macht. Die einen finden es gut, unterstützen dich und dann gibt es noch die anderen, die Neider, die selbst niemals so ein Hobby anfangen würden und sich deswegen über dich lustig machen. Aber auch das geht schneller vorbei als du denkst.

Es gibt in jedem Leben Höhen und Tiefen, es ist auch bei You- und normalen Bloggern nicht vorprogramiert eine schwere Kindheit zu haben. Das sind auch nur normale Menschen, wir sind auch nur normale Menschen und wenn 2% der Youtuber, die dann die berühmteren sind, eine nicht so schöne Kinderzeit hatten, dann gilt das nicht für die Gesamtheit! Meine Kindheit war, beziehungsweise ist immer noch sehr schön wofür ich sehr dankbar bin.

Jeder hat sein Leben selber im Griff und dieses Klischee kann ich ganz und gar nicht bestätigen, auch wenn es diese kurze Zeit als Blogger gibt, in der du ein Gesprächsthema bist. Schreib doch auch du gerne deine Meinung oder vielleichtz sogar Erfahrungen zu diesem Thema in die Kommentare.

Liebst, Marie ❤

Advertisements

Ein Gedanke zu “Typisch Blogger(in) #3 – die schwere Kindheit und viele Freunde

  1. Bei mir gab es eine ziemlich schlimme down Phase als ich auf die neue Schule kam , die hat sich leider über ein Jahr gezogen. Mittlerwile bin ich so weit angekommen , dass es mir blendend geht , ich habe die richtigen Leute kennengelernt , habe Hobbys die mir Spaß machen usw.
    Als ich das bloggen angefangen habe ,hat es mein Umkreis sehr Positiv aufgenommen und sie unterstützen mich immer wieder und sagen mir wie toll das ist . Wir werden sehen was die Zukunft noch so bringt , aber von mir aus kann alles so bleilben wie es momentan ist.
    LG Nici ❤

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s