Rezension „Bevor ich sterbe“

Hey Buchwürmchen <3,

Heute möchte ich euch mein zuletzt ausgelesenes Buch, „Bevor ich sterbe“ vorstellen:

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Titel: Bevor ich sterbe
Autor: Jenny Downham
Verlag: cbt
Seitenzahl: 315
Preise: 8,95 Euro
Sterne: ***/ 5 Sternen

Inhalt:

Tessa ist krank, sehr krank. Sie wird bald sterben, dass weiß sie, doch davor möchte sie noch einmal richtig leben! Auf dem Weg in ihren Tod macht sie sich eine Liste was sie noch erleben möchte und wird dabei von ihrer Familie und ihrer Besten Freundin unterstützt und auch wenn ’sich verlieben‘ nicht drauf stand, passierte es…

Meine Meinung:

Den Schreibstiel von Jenny Downham fad ich etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem im Endspurt bekam man nur noch abgehackte Sätze zu lesen, was allerdings zu der Situation sehr gut passte!
Der Einstieg war sehr einladend, und ich bin sehr gut in das Buch herein gekommen, leider fand ich, dass sich die Geschichte im Verlauf sehr gezogen hat, sie versinkt ausschließlich im Mitleid und Freunde, Familie und Adam werfen besorgte Blicke auf sie herab. Wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht ob ich es einfach übersehen habe, aber erst waren Tess und Adam befreundet und plötzlich ganz unerwartet ein Paar. Es gab keinen Prozess des Verliebens oder so, nein, schnipp und sie waren zusammen, dass fand ich sehr schade, denn der Klappentext war sehr viel versprechend in diesem Bereich und hat letztendlich fast nicht überein gestimmt mit der richtigen Handlung! Das Ende fand ich, wie oben schon gesagt, vom Schreibstiel sehr ungewöhnlich, aber absolut passend und interessant. Im ersten Satz isst sie eine Suppe, anschließend sitzt Adam neben ihr im Bett, ich vermute einfach mal sie zwischendurch immer wieder einschläft und das Schnipsel aus ihren letzten Tagen sind.
Ich hatte das Gefühl Tess konnte sich anfangs selber nicht entscheiden, ob sie Mitleid mag, oder eher doch nicht, ob sie wegen ihrer Krankheit den ganzen lieben Tag im Bett bleiben soll, oder ihr Leben einfach weiter lebt, in dieser Situation konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen, weshalb sie mir auf Anhieb sympathisch war! Cal, Tessas kleinen Bruder fand ich auch sehr liebenswürdig, trotz seiner merkwürdigen Bemerkungen… Doch kommen wir doch mal zu Adam, mir kam es so vor als würde er nur mit ihr zusammen sein, weil sie krank war, deswegen konnte ich ihn nicht sehr leiden.
Das Cover war farblich sehr gut abgestimmt und das springende oder fliegende Mädchen mit dem weißen Bett haben mich ein bisschen an Schwerelosigkeit erinnert und das ist, finde ich, sehr treffend bei diesem Buch!

Fazit:

Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch lang nicht so berührt hat wie beispielsweise „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, trotzdem fand ich es sehr schön zu lesen! Ich empfehle es jedem, der gerne etwas tragischere Bücher liest, allerdings gerade keinen Sinn für zu tiefgründige Gedanken hat, deshalb gibt es von mir ***/5 Sternen.
Wir hören uns hoffentlich am Montag wieder!
Liebst, Marie ❤
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2 Gedanken zu “Rezension „Bevor ich sterbe“

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